The Three Bodys

Der physische Körper
Das ist die zellulär-gewebliche Ebene, in der sich die ursprüngliche Formkraft zeigt – jene Ordnungsmatrix, aus der sich der Mensch embryologisch entfaltet hat und die bis heute in jeder Zelle nachschwingt. In diesem Körper lässt sich die Mitte der Flut als feine Gewebsbewegung spüren, meist im Takt von ein bis drei Wellen pro Minute.
Der Fluidkörper
Hier verschmelzen alle Flüssigkeiten des Organismus zu einem einzigen, zusammenhängenden Wirkfeld – dem eigentlichen Medium, durch das sich der Atem des Lebens ausdrückt. Dieses Feld reicht energetisch weit über die Haut hinaus, bis zu einem halben Meter in den umgebenden Raum. Auch hier zeigt sich die mittlere Flut als spürbare, fluidische Welle, ebenfalls im Rhythmus von etwa ein bis drei Zyklen pro Minute.
Der Gezeitenkörper
Dies ist die weiteste, tragende Präsenz – die Lange Flut als Wurzelgrund der primären Atmung selbst. In ihr schweben und atmen Mittellinie, Ordnungsmatrix, Fluidkörper, physischer Körper und das gesamte Körper-Geist-System. Seine Mittellinie fällt mit der Mittellinie des physischen Körpers zusammen, doch er dehnt sich als weites, torusförmiges Feld weit in den Raum aus – so, als würden Fluid- und physischer Körper in der Weite des Universums getragen. Die Bewegung dieser Gezeit folgt einem sehr langsamen, stabilen Rhythmus: etwa 50 Sekunden Einatmen, 50 Sekunden Ausatmen.
(frei nach Franklin Sills, Foundations in Craniosacral Biodynamics, Vol. I)

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